Die Hansestadt Bremen ist mit gut 588.000 Einwohnern die elftgrößte Stadt im Bundesgebiet und stellt innerhalb Norddeutschlands die zweite große Metropole und Hafenstadt dar.Sie bildet mit der Stadt Bremerhaven das kleinste Bundesland Deutschlands. Der Strukturwandel, der zu Krisen in der Schiffbau- und Schwerindustrie führte, ist überwunden. Inzwischen hat sich die alte Industriestadt Bremen zu einem erfolgreichen Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort entwickelt. Dies belegen die rund 37.000 Studierenden ebenso wie Beschäftigtenquote, die seit 2019 um 2,3 Prozentpunkte gestiegen ist. Für Einwohner und Beschäftigte entstehen in dem neuen Stadtteil Überseestadt auf einem ehemaligen Hafengelände neben modernisierten Industriegebäuden neue Wohn- und Büro
quartiere. Diese positiven Rahmenbedingungen sowie die stabile Entwicklung der Einwohner- und Haushaltszahlen erfordern mehr Wohnungen.- Gutachterausschuss Bremen 2026- Statistisches Landesamt Quellen:- empirica regio und VALUE Marktdaten 2026- empirica regio (CBRE-empirica-Leerstandsindex)- empirica regio (Statistische Ämter des Bundes und der Länder)- empirica regio (Statistik der Bundesagentur für Arbeit
Anteil Zinshäuser am Gesamtmarkt sinkt auf 11 Prozent
Der Umsatz des Gesamtmarktes in Bremen stieg im Jahr 2025 auf 2.134,0 Millionen Euro, im Vergleich zu 1.657,0 Millionen Euro im Jahr 2024, was einem Anstieg von 29 Prozent entspricht. 2025 entfallen 241,8 Millionen Euro auf Mehrfamilien- sowie Wohn- und Geschäftshäuser. Der gemeinsame Anteil bei
der Segmente am Gesamtmarkt liegt 2025 bei 11 Prozent und nimmt gegenüber 2024 m 1 Prozentpunkte ab. Der zusammenge fasste Geldumsatz der Zinshaussegmente wächst um 18 Prozent, wohingegen die übrigen Teilmärkte um 30 Prozent wachsen.
Kauffälle steigen um 21 Prozent
Im Jahr 2025 wurden in Bremen 262 Kauf fälle von Mehrfamilien- sowie Wohn- und Geschäftshäusern erfasst; 2024 waren es 216, was einem Anstieg um 21 Prozent entspricht.
Umsatz steigt um 18 Prozent
In Bremen lag der Umsatz mit Mehrfamilien- sowie Wohn- und Geschäftshäusern im Jahr 2025 bei 241,8 Millionen Euro, verglichen mit 204,4 Millionen Euro im Jahr 2024, was einem Anstieg um 18 Prozent entspricht. Der durchschnittliche Umsatz je Transaktion lag bei 0,9 Millionen Euro und sank um 2 Prozent gegenüber 2024
Kaufpreise legen zu
Der durchschnittliche Kaufpreis für Mehrfamilienhäuser (o. DFH) in Bremen lag 2025 bei 1.870 Euro je Quadratmeter, verglichen mit 1.740 Euro im Jahr 2024
(Anstieg um 7 Prozent). Gegenüber 2020 ergibt sich ein Plus von 6 Prozent. Mittlerer Rohertragsfaktor 2025 für Mehrfamilienhäuser: 17,8 (2024: 18,7). Der durch
schnittliche Kaufpreis für Wohn- und Geschäftshäuser (o. DFH) in Bremen lag 2025 bei 1.685 Euro je Quadratmeter, verglichen mit 1.490 Euro im Jahr 2024 (An
stieg um 13 Prozent). Gegenüber 2020 ergibt sich ein Plus von 15 Prozent. Mittlerer Rohertragsfaktor 2025 für Wohnund Geschäftshäuser: 15,5 (2024: 18,7)
Mietpreise ziehen an
Der mittlere Mietpreis für neuvermietete Bestandswohnungen in Bremen liegt 2026 bei 10,81 €/m², 4 Prozent höher als 2025 (10,41 €/m²) und 30 Prozent über
dem Preis von 2020 (8,31 €/m²). Für neu vermietete Neubauwohnungen beträgt er 13,70 €/m², nach 13,29 €/m² im Vorjahr (plus 3 Prozent) und 10,93 €/m² 2020
(plus 25 Prozent)
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